
Master Data Governance
Verantwortung für geschäftskritische Stammdaten
Master Data Governance beschreibt nicht „bessere Datenpflege“. Es beschreibt, wie ein Unternehmen Verbindlichkeit herstellt: Welche Stammdaten gelten – und wer darf sie ändern. Ohne diese Festlegung wird jede Zahl diskutierbar. Entscheidungen zu Sortiment, Kunden, Märkten oder Regulierung stützen sich dann auf Daten, deren Geltung im Zweifel offen ist.
Das bleibt oft lange handhabbar, weil Teams kompensieren. Sie gleichen ab, klären nach, führen Listen, bauen lokale Wahrheiten. Steuerung wird dadurch möglich, aber teuer: in Zeit, Reibung und Risiko. Mit KI steigt der Druck zusätzlich, weil Quellenlage, Nachvollziehbarkeit und Zuständigkeit sauber geklärt sein müssen.
Master Data Governance setzt genau hier an: nicht mit einem Modell, sondern mit einem Entscheidungsraum, der in der Organisation gilt.


